Ju-Jutsu Abteilung      

Die Ju-Jutsu -Abteilung ist seit 1970 eine Sportabteilung der DJK-Aschaffenburg .Im Mai 1970 gründeten Ju.Jutsuka und Karatekai eine Budo Abteilung in der DJK, aus der sich später eigenständige Abteilungen wie Ju-Jutsu - Judo - Karate entwickelten. Viele DAN-Träger und Buntgurtträger sind in dieser Zeit aus den Mitgliedern hervorgegangen und leiten, bzw.trainieren in der Abteilung Anfänger und Fortgeschrittene.

Ju-Jutsu ist seit ca. 20 Jahren auch Wettkampfsport. Ju-Jutsu ist für Frauen , Männer, Jugendliche ab 12 Jahren und Kinder gleichermaßen geeignet. (eine Kindergruppe besteht z.Z. nicht)

Ju-Jutsu ist eine Ganzkörperschulung, sämtliche motorische Grundeigenschaften werden angesprochen und beansprucht. Neben Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Flexibilität (energetisch-koordinativer) Fähigkeiten und elementarer Bewegungsformen kann nicht frühzeitig genug beginnen. Sie bilden die Basis für spätere Lernvorgänge. Durch sie wird das Selbstvertrauen (in eigene Handlungskompetenzen) und somit die soziale Interaktionsfähigkeit gestärkt.

 

 

   

Deutsches Ju-Jutsu ist ein modernes, offenes Selbstverteidigungssystem für die Praxis des täglichen Lebens sowie klassische Kampfkunst in einem.

Um ein modernes System zu entwickeln, das alle Aspekte der Selbstverteidigung berücksichtigte und auch den Anforderungen der Polizei gerecht wurde, wurden 1967 Franz-Josef Gresch , Werner Heim , Otto Brief , Richard Unterberger , Klaus Münstermann und weitere hochgraduierte Dan-Träger vom DDK damit beauftragt, Techniken aus Jiu-Jitsu , Judo , Karate , Aikido und anderen Kampfsportarten zu einem neuen Selbstverteidigungssystem zusammenzustellen. Später wurden die bestehenden Konzepte erweitert und optimiert ohne sich an die Einschränkungen bestimmter Stile oder Philosophien zu halten.

Ju-Jutsu war bis vor einigen Jahren Ausbildungsinhalt aller deutschen Polizeien sowie des Strafvollzuges . Mittlerweile wurde es jedoch weitgehend durch andere Stile ersetzt z.B. Wing Tsun oder Systema. Durch Erfahrungen aus der Praxis (vorwiegend aus dem Polizei-Alltag) wurde Ju-Jutsu mehrmals überarbeitet und bietet ein System, mit der eine jederzeit angepasste Selbstverteidigung möglich sein soll.

Es wird nicht vom Angriff ausgegangen, sondern basiert hauptsächlich auf Selbstverteidigungstechniken. Jede Verteidigungstechnik ist gegen mehrere Angriffsarten anwendbar und durch beständiges Üben werden die Bewegungsabläufe automatisiert. In Kombinationen können die Techniken dann sinnvoll verbunden und in der freien Verteidigung gegen freie Angriffe zur echten Kunst der Selbstverteidigung perfektioniert werden. Bei dieser Methode wird bereits mit einer kleinen Auswahl von Verteidigungstechniken von Anfang an ein größtmöglicher Nutzeffekt durch variable Anwendung erzielt.

 

Atemi-te Angriffsziele am menschlichen Körper

Atemi-te ist ein japanisches Wort und heisst den Körper treffen. Atemi-te ist die Kunst, den Gegner mit einen Schlag oder Stoss auf einen lebenswichtigen Nervpunkt ( Kyusho oder mato ) zu lähmen oder kampfunfähig zu machen. Es gibt rund 250 empfindliche Stellen des menschlichen Körpers, ca. 69 Punkte werden als gefährliche Zielpunkte eingestuft, weil sie zu Lähmung, Bewusstlosigkeit oder Tod führen können. Bei diesen Punkten handelt es sich um Nervenzentren, lebenswichtigen Organen ( wie Niere, Herz ) oder Konzentration von Blutgefässen. Um eine Wirkung bei Atemi zu erzielen, müssen die Schläge perfekt und genau durchgeführt werden und möglichst extrem genau auf eine kleine Fläche plaziert werden.

 

Gürtelfarben und ihre Bedeutung im Zen

Der Schnee liegt auf der Landschaft:
Der Lehrer sieht den Schüler nicht. Der Schüler sieht den Lehrer nicht.

Der Schnee schmilzt, die harte, gefrorene Erde leuchtet gelb:
Der Lehrer sieht nicht, ob der Schüler fruchtbar ist. Der Schüler sieht nicht, ob aus dieser Lehre für ihn Frucht wachsen wird.

Die fruchtbare Erde leuchtet in der roten Abendsonne:
Der Lehrer sieht noch keine Frucht. Der Schüler keimt, kann aber noch nichts.

Ein Pflänzchen kommt:
Der Lehrer sieht - der Schüler versteht. Der Schüler erkennt die Wirkung der Lehre.

Die Baumkrone reicht in den Himmel:
Der Lehrer sieht das Leben seines Samens. Der Schüler erlebt die Tiefe der Lehre.

Der Baum hat feste Borke:
Der Lehrer sieht den Beginn selbständigen Lebens. Der Schüler sieht, fest geworden, den ersten Gipfel in der Ferne.

Das Wandeln der Stille.

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